Fonds und ETF: Alternativen bei Niedrigzinsen

Fonds und ETF: Alternativen bei NiedrigzinsenDie Zinsen für Anlageprodukte orientieren sich stark an dem Leitzins der europäischen Zentralbank, in Perioden mit niedrigen Zinsen kann es daher schwer sein, Kapitalanlagen zu finden, die eine attraktive Rendite erwirtschaften können. In vielen Fällen sind Fonds eine gute Alternative. Ein Berater kann Ihnen helfen, in diesem Bereich sinnvolle Alternativen zu finden, mit denen Sie Ihre Anlagen stetig vermehren können.

Rentenfonds als Alternative zur Investition in Aktien

Investoren, die sich eine relativ konservative Anlage mit einem überschaubaren Risiko wünschen, schrecken vor Fonds oft zurück und präferieren festverzinsliche Wertpapiere. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein das Portfolio durch Fonds zu diversifizieren und auf diese Weise unter Umständen eine deutlich bessere Rendite zu erwirtschaften. Während Aktienfonds direkt am Aktienmarkt agieren und sich je nach Schwerpunkt an unterschiedlichen Unternehmungen beteiligen, setzen Rentenfonds vor allem auf unterschiedliche festverzinsliche Wertpapiere mit einem geringeren Risiko. Fondsmanager haben durch ihre Erfahrung und Qualifikation gegenüber dem durchschnittlichen Anleger einen Vorteil und können daher Wertpapiere zusammenstellen, die durch die gebündelte Investitionskraft des Fonds in vielen Fällen eine bessere Rendite erwirtschaften als beispielsweise Sparbücher oder Laufzeitkonten.

Was Sie über EFT wissen sollten

Als EFT bezeichnet man Fonds, die einen bestimmten Index abbilden und an Börsen gehandelt werden. Sie bieten Einsteigern die Möglichkeit am Aktienmarkt zu partizipieren, ohne selbst im Alltag Anlageentscheidungen treffen zu müssen. Um einen Geldbetrag in einen EFT investieren zu können, müssen Sie ein Depot bei einem Finanzdienstleister eröffnen und anschließend den EFT Ihrer Wahl kaufen. Beachten Sie dabei, dass sowohl für die Depotführung als auch für den Fonds selbst Gebühren veranschlagt werden können. Ob sich diese lohnen, hängt natürlich von der Größe der Investition und der tatsächlich erwirtschafteten Rendite ab. Bisherige Renditen dienen dabei lediglich als Anhaltspunkt, sie stellen keine Garantien für zukünftige Entwicklungen dar.

Gezielt das Risiko mindern

Anlageentscheidungen sollten vor allem zum persönlichen Risikobewusstsein passen, sie sollten allerdings zu einem breit gefächerten Portfolio beitragen, das trotz der Niedrigzinsphase eine ansehnliche Rendite erwirtschaftet. Wer unsicher ist, sollte sich nicht davor scheuen, sich professionellen Rat von einem professionellen Berater zu holen, um das Beste aus der derzeitigen Finanzsituation zu machen.

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