Crowdfunding für Immobilien, Mittelständler und die Umwelt

Crowdfunding für Immobilien, Mittelständler und die Umwelt

Crowdfunding-Plattformen dienen längst nicht mehr nur dazu, Start-up-Unternehmen mit Online-Geschäftsideen oder innovativen Produkten zu finanzieren. Längst gibt es diese Plattformen auch für andere Bereiche wie etwa die Immobilienfinanzierung, die Investition in mittelständische Unternehmen oder in nachhaltige Energien. Hier ein erster Überblick.

Zinsen durch Immobilienprojekte

Das Investieren in Immobilienprojekte ist beim Crowdfunding mittlerweile ein beliebtes Thema. Auf der Seite exporo.de können Investoren bereits ab einem Betrag 500 Euro in Immobilienprojekte investieren, bei einer Verzinsung in Höhe von fünf bis sechs Prozent im Jahr. Zusätzlich verspricht das Unternehmen kurze Laufzeiten und keine Zusatzkosten für Investoren.

Ein recht bekannter Name ist Engel & Völkers. Das Unternehmen profitiert vom weltweiten Netzwerk, dass das es am Premium-Immobilienmarkt aufgebaut hat. Auf der Seite ev-capital.de bietet es Immobilien-Crowdinvesting ab einem Betrag von 100 Euro an. Bei Investitionssummen in dieser Höhe bleibt noch genug übrig, um in etwas Vergnügen zu investieren und neue Online-Spielautomaten wie The Big Easy Slot auszuprobieren.

Die Münchner Crowdinvesting-Plattform Renditefokus.de will mit seiner Crowdfunding-Plattform das Immobiliengeschäft für alle Bürger öffnen. Die noch recht junge Plattform hat gerade ihr erstes Projekt erfolgreich finanziert – die Rückzahlung der Darlehen plus Zinsen ist bereits erfolgt, der Mindestbetrag zum Investieren lag hier ebenfalls bei 500 Euro.

Investition in den Mittelstand

Mittels Crowdinvesting kann in Unternehmen aus dem Mittelstand investiert werden. Investoren können ihr Kapital auf der Crowdinvesting-Plattform katrim.de („Kapital trifft Mittelstand“) in familien- oder inhabergeführte Unternehmen investieren. Ihnen winken dabei attraktive Zinserträge, und Risiken können durch eine breite Streuung minimiert werden. Mit mindestens 250 Euro ist man dabei. Die mittelständischen Unternehmen stärken mit dem Geld ihr Eigenkapital. Sie gewinnen so Wachstumskapital, um unabhängiger von Banken zu werden.

Eine andere Plattform dieser Art ist kapilendo. Die Crowdfunding-Plattform bietet Geldanlagen, die für den Investor planbar sind. Investiert wird in Unternehmen aus Deutschland, die bereits etabliert sind und in einem mehrstufigen Bewertungsprozess geprüft wurden. Im Durchschnitt gibt es fünf Prozent Zinsen, bei kurzen Laufzeiten. Ein weiterer Vorteil: Bei dieser Art von Investment sind Investoren nicht schwankenden Aktienkursen ausgesetzt.

In nachhaltige Energien investieren

Eine andere Art des Crowdfundings bietet die Möglichkeit, in energieeffiziente Projekte zu investieren. Bettervest ist eine Plattform, die das möglich macht. Die Investitionen fließen in internationale Energieeffizienzmaßnahmen, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Einsteigen können Kleinanleger bereits mit einem Betrag von 50 Euro. Die Laufzeiten liegen zwischen drei und zehn Jahren. Es gibt einen festen Zinsbetrag, und die Renditeausschüttung erfolgt jährlich.

 

Artikelbild: Fotolia, 147171554, monropic

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