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Inflation, Rohstoffpreise & Co: das könnte 2014 auf Anleger zukommen

Inflation, Rohstoffpreise & Co: das könnte 2014 auf Anleger zukommen Das kommende Jahr hat für Anleger eine Menge Zündstoff im Gepäck, denn beispielsweise der Höhenflug von Twitter und Bitcoin, die Konflikte in Fernost oder die Inflation in anderen Marktbereichen sorgen 2014 für ein heilloses Durcheinander, das einen klaren Durchblick erfordert. Was auf Anleger in diesem Jahr alles zukommt, erfahren Sie hier.

Verkehrte Welt

Zwar behaupten viele Auguren trocken, dass der DAX 2014 auf über 10.000 Punkte steigt, allerdings fehlt diesen Prognosen der Glanz sowie das Geheimnisvolle und wirklich überraschend ist diese Vorhersage auch nicht. Anders und besser macht es da die amerikanische Bank Morgan Stanley, die nach Aussage ihres Chef-Aktienstrategen Adam Parker für den S&P-500 Index 2014 ein Kursziel oberhalb der Konsensschätzungen erwartet. Nominell redet Parker von 2014 Punkten, was eine satte Rendite versprechen würde, da diese Prognose einen Anstieg von 17 Prozent bedeuten würde. Fakt ist auch, dass sich die Geschichte zu wiederholen scheint, denn seit vor 30 Jahren die Börsen aufdrehten, stiegen die Aktien, während Rohstoffpreise und Zinsen nach unten sanken. Eine ähnliche Situation findet sich in der Gegenwart wieder. Doch die Zeiten sind anders, da laut einiger Experten das Geld nicht in den produzierenden Sektor fließt, sondern dahin, wo sich die Menschen durch Kurs-und Wertsteigerungen reicher fühlen.

Dollar gewinnt gegenüber anderen Währungen

Vielerorts stehen die Fakten bereits fest, so betrug die Inflationsrate in den USA 2013 knapp 1,83 Prozent, was weit weg von dem Niveau 2011 liegt, das 3,14 Prozent betrug. Auch im europäischen Raum wollen die Preise nicht ansteigen, womit sich Industrienationen wie etwa Deutschland abfinden müssen. In einigen aufstrebenden Ländern sieht es hingegen etwas anders aus, denn auch ihre Währungen werten sich stetig gegenüber dem Dollar ab, was den Nebeneffekt hat, dass z.B. Rohöl für europäische Länder im letzten Jahr relativ günstig zu haben war, für Entwicklungsländer aber immer teurer wurde. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass in den Entwicklungsländern dafür an anderer Stelle gespart wird, wie etwa bei Autos oder Haushaltsgeräten.

Inflation, Rohstoffpreise und Co. im Überblick

Zusammengefasst bleibt der Markt für Anleger 2014 ein regelrechtes Pulverfass, das mit einer Menge Zündstoff und Unbekannten gefüllt ist. In jedem Fall bleibt es spannend, so könnte etwa die Twitter-Aktie sich verdoppeln und zeitgleich die Bitcoin-Blase platzen.

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